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Welche Luftdielektrikum-Koaxialkabel eignen sich für den hochfrequenten Einsatz in Basisstationen?

2026-01-12 14:02:54
Welche Luftdielektrikum-Koaxialkabel eignen sich für den hochfrequenten Einsatz in Basisstationen?

Warum luftdielektrische Koaxialkabel die optimale Wahl für 5G- und mmWellen-Basisstationen sind

Physik geringer Verluste: Wie das luftdielektrische Medium die Dämpfung oberhalb von 2,5 GHz minimiert

Luftdielektrische Koaxialkabel nutzen den außerordentlich niedrigen Dielektrizitätswert von Luft (ca. 1), der unter allen praktischen Isolierstoffen der niedrigste ist, wodurch sie besonders gut geeignet sind, um Signalverluste bei Frequenzen über 2,5 GHz zu reduzieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen wie geschäumten oder festen Polyethylen-Dielektrika verursacht Luft kaum molekulare Polarisation und absorbiert daher deutlich weniger Energie. Bei etwa 6 GHz kann dies die Signaldämpfung um nahezu 40 % verringern. In höheren Millimeterwellenbereichen wird diese Eigenschaft besonders wichtig, da die Signalverluste mit steigender Frequenz rapide zunehmen. Praxisnahe Tests zeigen, dass diese luftdielektrischen Kabel nach 100 Metern bei 28 GHz immer noch etwa 92 % der Signalqualität aufrechterhalten. Das ist deutlich besser als bei den meisten Kabeln mit Schaumkern, deren Leistung in der Regel unter 70 % sinkt. Eine derart saubere Signalübertragung ist entscheidend für moderne Modulationsverfahren in heutigen Netzwerken und besonders wichtig, um die Latenz in 5G-Backhaul-Systemen gering zu halten.

Thermische Stabilität und hohe Leistungsabgabe für dichte urbane 5G-Basisstationen

In städtischen Gebieten arbeiten 5G-Basisstationen typischerweise mit Sendeleistungen über 200 Watt, was bedeutet, dass sie wirklich gute thermische Managementlösungen benötigen. Luftdielektrische Koaxialkabel gewinnen an Beliebtheit, da ihr hohler Kern eine etwa dreimal schnellere Wärmeabfuhr im Vergleich zu herkömmlichen Vollmaterial-Designs ermöglicht. Bei starren Kabeln bleibt die Einfügedämpfung über das gesamte industrielle Temperaturspektrum von minus 40 Grad Celsius bis plus 85 Grad Celsius unter 0,05 dB. Dies ist besonders wichtig für Geräte, die auf Dächern installiert sind, wo direkte Sonneneinstrahlung erhebliche Überhitzungsprobleme verursachen kann. Was halbflexible Kabel betrifft, so halten sie die Impedanz stabil, wobei das VSWR-Verhältnis selbst bei engen Biegungen um Ecken unter 1,15:1 bleibt. Dadurch lassen sich lästige PIM-Probleme vermeiden, die bei der Integration kompakter Antennenarrays auftreten können. All diese Eigenschaften sorgen gemeinsam dafür, dass die Netzwerke zuverlässig online bleiben. Und ehrlich gesagt, können es Betreiber sich nicht leisten, offline zu gehen, da laut einer Studie des Ponemon Institute aus dem vergangenen Jahr jede Ausfallstunde ihnen rund 740.000 US-Dollar kostet.

Top-validierte Luftdielektrikum-Koaxialkabeltypen für den Einsatz in Basisstationen

Starre Luftdielektrikum-Leitungen: Präzisionsleistung bei 3,5 GHz und darüber hinaus

Starre Koaxialkabel mit Luft-Isolierung weisen äußerst geringe Signalverluste bei fest installierten Speisekabeln auf, die mit Frequenzen über 2,5 GHz arbeiten. Was diese Kabel besonders macht, ist ihr nahtloses Außenleiter-Design, das die Geometrie des Luftspalts über die gesamte Länge konstant hält. Diese Konsistenz reduziert die Signalverluste um etwa 30 % im Vergleich zu ähnlichen Schaumkern-Kabeln bei Millimeterwellen-Frequenzen. Für alle, die mit Signalen ab 3,5 GHz und darüber arbeiten, bedeutet dieses Maß an Präzision insgesamt eine bessere Signalintegrität. Deshalb bevorzugen viele Telekommunikationsunternehmen diese Kabel für die Antennenspeisung ihrer Makro-Basisstationen, zumal Dämpfungsverluste oft eine einschränkende Rolle spielen. Um alles reibungslos laufen zu lassen, haben die meisten Hersteller Drucksysteme eingeführt, die trockene Luft im Inneren des Kabels mit einem Druck von etwa 3 bis 5 Pfund pro Quadratzoll aufrechterhalten. Solche Systeme verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit und helfen, das Stehwellenverhältnis auch unter widrigen Wetterbedingungen unter Kontrolle zu halten. Die Installation bringt jedoch gewisse Herausforderungen mit sich: Techniker müssen während der Montage strikt vorgegebene Biegeradius-Grenzwerte einhalten. Doch trotz dieser Anforderungen zeichnen sich starre Luft-Isolierkabel durch ihre lange Lebensdauer und hervorragende Phasenstabilität aus und eignen sich daher ideal für dauerhafte Turminstallationen, bei denen Zuverlässigkeit oberste Priorität hat.

Halbflexible Luftdielektrikum Varianten: Ausgewogenheit zwischen Installationspraktikabilität und Effizienz im Bereich 24–28 GHz

Luftdielektrische Kabel, die halbflexibel sind, nehmen eine Zwischenstellung zwischen höchster Leistung und einfacher Installation ein, was sie besonders nützlich in dicht besiedelten Städten und innerhalb von Gebäuden macht, wo kleine Zellen installiert werden müssen. Der Außenleiter aus wellförmigem Kupfer ermöglicht es diesen Kabeln, sich so stark zu verbiegen wie das Achtfache ihres eigenen Durchmessers, wodurch Nachrüstungen auch auf stark belegten Dächern möglich werden und saubere Installationen in engen technischen Räumen erlaubt sind. Tests haben gezeigt, dass der Verlust bei Frequenzen von bis zu 28 GHz etwa 0,6 dB pro 30 Meter beträgt, sodass die Datengeschwindigkeiten stabil und ohne Einbußen bleiben. Diese Kabel verfügen außerdem über präzise formgegossene Abstandshalter für das Dielektrikum, die verhindern, dass sich der Innenleiter bei Vibrationen oder Temperaturschwankungen verschiebt, wodurch langfristig eine stabile Signalqualität gewährleistet ist. Obwohl sie etwas höhere Signalverluste aufweisen als starre Ausführungen, bieten halbflexible Kabel dennoch die beste Kombination aus Hochfrequenzleistung, physikalischer Flexibilität und Installationsgeschwindigkeit für die meisten Anwendungen im Bereich von 24 bis 28 GHz.

Praxisleistung: Luftdielektrisches Koaxialkabel im Vergleich zu Schaum-PE in Basisstations-Szenarien

CBRS-Band-Feldvalidierung: 22 % geringerer Pfadverlust über 120 m bei 3,7–3,98 GHz

Feldtests mit CBRS-Bändern haben gezeigt, dass Luftdielektrikum-Koaxialkabel tatsächlich besser abschneiden als solche aus geschäumtem Polyethylen. Bei Speiseleitungen von etwa 120 Metern Länge, die im Frequenzbereich zwischen 3,7 und 3,98 GHz arbeiten, verzeichneten Netzbetreiber durchgängig etwa 22 % geringere Signalverluste. Dies liegt daran, dass Luft nahezu ideale dielektrische Eigenschaften aufweist (relative Permittivität nahe 1,0), verglichen mit der natürlichen Reibung und den Signaldegradationsproblemen in geschäumten Materialien. Die verbesserte Signalqualität bedeutet, dass Sendemasten insgesamt stärkere Signale abstrahlen können. In dicht besiedelten Stadtgebieten mit hohem Mobilfunkaufkommen führt dies zu einer um 15 % bis 30 % höheren Datenkapazität pro Basisstation. Zudem erweitert sich die Abdeckungsfläche natürlich, ohne dass zusätzliche Geräte wie Repeater erforderlich wären. Für Telekommunikationsunternehmen bedeutet dies, dass sie neue Infrastrukturen schneller bereitstellen können, ihre Leistungsverstärker effizienter arbeiten und gleichzeitig eine längere Lebensdauer haben, wodurch sich die Gesamtkosten deutlich senken. Auch die finanziellen Vorteile sind eindeutig: Die Amortisationszeit verkürzt sich um drei bis fünf Jahre, da Hardwareersetzungen später notwendig werden und die Einhaltung von Service-Level-Agreements verbessert wird.

Wichtige Installations- und Umgebungsrichtlinien für Luftdielektrikum-Koaxialkabel

Verhinderung von Feuchtigkeitseintritt, Druckbeaufschlagung und Zuverlässigkeit bei langen Außenverlegungen

Die Aufrechterhaltung der Signalqualität bei Luftdielektrikum-Koaxialkabeln hängt entscheidend davon ab, dass im Inneren des Kabels, wo sich das Dielektrikum befindet, ein trockener und stabiler Raum vorhanden ist. Bei Außeninstallationen und längeren Kabelstrecken ist ein kontinuierlicher Überdruck von trockener Luft zwischen 3 und 5 Pfund pro Quadratzoll erforderlich, um Kondensationsprobleme zu verhindern. Selbst geringe Mengen an Feuchtigkeit können erhebliche Signalverluste verursachen – bis zu 15 oder möglicherweise 20 Dezibel auf nur 100 Metern, insbesondere bei hochfrequenten mmWellen-Signalen. Bei der Abdichtung von Steckverbindern wenden Techniker üblicherweise zwei Schutzschichten an: Zuerst wird silikonbasiertes selbstvernetzendes Klebeband verwendet, anschließend werden schrumpffeste Hülsen mit UV-Schutz und klebender Innenbeschichtung darüber gezogen. Bei starren Kabeln, die durch Wände oder über Gebäude führen, beinhaltet eine ordnungsgemäße Installation das Anlegen von Tropfbögen sowie die Montage von Absperrventilen in nach unten gerichteter Ausrichtung, sodass Wassertröpfchen abfallen, bevor sie den inneren, unter Druck stehenden Bereich erreichen. Bei längeren horizontalen Strecken über 30 Meter ist es sinnvoll, etwa alle 15 bis 20 Meter Dehnungsfugen einzubauen. Dies hilft, Temperaturschwankungen auszugleichen, ohne die Dichtung zu beschädigen. Laut praktischen Erfahrungsberichten aus küstennahen Gebieten mit stets hoher Luftfeuchtigkeit zeigen Systeme mit guter Druckbeaufschlagung eine um etwa 8 bis 10 Jahre längere Lebensdauer im Vergleich zu nicht geschützten Systemen. Obwohl einige die Druckbeaufschlagung lediglich als zusätzliche Funktion betrachten mögen, wissen erfahrene Installateure, dass sie tatsächlich unerlässlich ist, um die langfristige Zuverlässigkeit dieser Systeme sicherzustellen.

FAQ-Bereich

  • Welches ist der Hauptvorteil bei der Verwendung von Luftdielektrikum-Koaxialkabeln für 5G?
    Luftdielektrikum-Koaxialkabel weisen eine geringere Signaldämpfung und ein besseres thermisches Management auf, wodurch sie ideal für Hochfrequenzanwendungen wie 5G sind.
  • Wie gewährleisten Luftdielektrikum-Kabel eine bessere Temperaturkontrolle im Vergleich zu anderen Typen?
    Der hohle Kern von Luftdielektrikum-Kabeln ermöglicht eine effizientere Ableitung von Wärme, was entscheidend für die Handhabung der hohen Leistungspegel in städtischen 5G-Basisstationen ist.
  • Welche Installationsherausforderungen ergeben sich bei Luftdielektrikum-Koaxialkabeln?
    Die Installation erfordert die Einhaltung strenger Vorgaben zum Biegeradius sowie die Verwendung von Drucksystemen, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
  • Warum werden Luftdielektrikum-Kabel gegenüber Schaumpolyethylen-Kabeln bevorzugt?
    Luftdielektrikum-Kabel bieten eine bessere Signalqualität und geringere Pfadverluste, wodurch der Datendurchsatz und die Abdeckung ohne zusätzliche Infrastruktur verbessert werden.