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Für welche LMR600-Kabel eignen sich die Übertragung von Basisstationsignalen über lange Strecken?

2026-01-13 14:22:18
Für welche LMR600-Kabel eignen sich die Übertragung von Basisstationsignalen über lange Strecken?

Warum ist LMR600 bei verlustarmer HF-Übertragung für Basisstationen hervorragend geeignet?

Dämpfungsverhalten in den Bändern VHF, UHF und Mobilfunk (700–2600 MHz)

Das LMR600-Kabel bietet außergewöhnliche, niedrige Verlusteigenschaften, die es ideal für lange Verbindungen zwischen Funkmasten und Geräten machen, insbesondere wenn die Kabellängen über 300 Fuß hinausgehen. Bei üblichen Mobilfunkfrequenzbereichen wie 900, 1800 und 2100 MHz verlieren diese Kabel nur halb so viel Signal im Vergleich zu Standard-400er Koaxialkabeln und weisen tatsächlich 75 % weniger Signalverlust auf als herkömmliche RG6-Kabel. Ein 100 Fuß langes Stück LMR600 zum Beispiel liefert etwa dieselbe Hochfrequenzleistung wie man sie von lediglich 25 Fuß RG6-Kabel erwarten würde. Worauf beruht dies? Das Geheimnis liegt in der speziellen geschäumten Polyethylen-Isolierung im Inneren. Dieses Material reduziert deutlich, wie viel HF-Energie unterwegs verloren geht, und sorgt gleichzeitig dafür, dass der elektrische Widerstand über verschiedene Frequenzbereiche hinweg – vom VHF bis zum oberen Ende des UHF-Spektrums – stabil bleibt. Und diese Stabilität wirkt sich direkt auf die Netzwerksicherheit aus, da ein zu großer Signalverlust die Qualität der Datenübertragung erheblich beeinträchtigen und zu Versorgungslücken in den Abdeckungsgebieten führen kann.

Abschirmintegrität und Schaum-PE-Dielektrikum: Wie sie die Signalqualität bei Leitungslängen von über 300 ft bewahren

Die Kombination aus Aluminiumfolie und verzinntem Kupfergeflecht bei der zweischichtigen Abschirmung bietet einen Schutz von etwa 90 dB gegen Störungen, was ungefähr 50 dB besser ist als das, was herkömmliche Koaxialkabel leisten können. Diese Konstruktion trägt tatsächlich dazu bei, elektromagnetische Störungen von nahegelegenen elektronischen Geräten oder parallel verlaufenden Kabeln effektiv zu blockieren. In Verbindung mit dem gleichmäßigen Luftzellenmuster in Schaum-PE-Dielektrika ergeben sich Kabel, die über ihre gesamte Länge eine Impedanz von 50 Ohm beibehalten und Signalreflexionen minimal halten, selbst wenn Signale über weite Strecken übertragen werden. Feldtests zeigen weniger als 1,5 dB Schwankung der Signalstärke über Distanzen von 300 Fuß bei Frequenzen um 2600 MHz. Das bedeutet eine sauberere Übertragung von 4G- und 5G-Signalen und, besonders wichtig, deutlich weniger Übertragungsfehler in stadtüblichen Umgebungen mit hoher Gerätedichte.

Kritische LMR600-Anwendungen in der Mobilfunkinfrastruktur

Turmmontierte Antennen-Feeds und Verbindungen für Remote Radio Head (RRH)

LMR600 ist zur ersten Wahl für anspruchsvolle Antennenanschlüsse und RRH-Verbindungen an Masten geworden, bei denen es darauf ankommt, die Signalqualität über lange vertikale Strecken von mehr als 300 Fuß aufrechtzuerhalten. Was zeichnet ihn aus? Er reduziert Signalverluste um etwa die Hälfte im Vergleich zu Standardkabeln der 400-Serie im Frequenzbereich von 700 bis 2600 MHz. Dadurch bleiben die Signale zwischen entfernten Funkgeräten und Basisbandeinheiten stabil, selbst wenn ein Höhenunterschied von mehr als 150 Fuß besteht. Das Kabel verfügt über ein dielektrisches Material aus geschäumtem PE sowie eine doppelte Abschirmung, die elektromagnetische Störungen um mindestens 50 dB gegenüber Kabeln mit nur einer Abschirmungsschicht verringert. Dies trägt dazu bei, Gesprächsabbrüche in Bereichen mit hohem Netzwerkaufkommen zu vermeiden. Feldtests haben gezeigt, dass dieses Kabel zuverlässig bei Temperaturen von minus 40 Grad Celsius bis plus 85 Grad Celsius funktioniert. Egal ob beim Einsatz von 4G LTE oder der Vorbereitung auf 5G NR-Netze – LMR600 bietet auf realen Sendemasten solide Leistung, ohne dass besondere Anpassungen für Hitze oder Signalstärkenkompensation erforderlich sind.

Integration mit DAS, Repeatern und Small-Cell-Backhaul-Verbindungen

Das LMR600-Kabel spielt eine Schlüsselrolle in verteilten Antennensystemen (DAS), wenn mehrere Mobilfunkanbieter in komplexen Räumen wie großen Sportarenen und internationalen Flughäfen versorgt werden müssen. Es bewältigt Signalverluste besser als andere Kabel, die in solchen Umgebungen oft Schwierigkeiten haben. Was dieses Kabel besonders auszeichnet, ist seine hohe Flexibilität. Techniker können es innerhalb von Leitungssystemen um enge Ecken führen, ohne die Schutzabschirmung zu beschädigen. Diese Eigenschaft macht es besonders geeignet für die Installation von Repeatern, die Versorgungslücken schließen, die von größeren Mobilfunkmasten verursacht werden. Bei der Verbindung von Small Cells untereinander hält das LMR600 Datenübertragungsraten von über 1 Gigabit pro Sekunde über Distanzen von etwa 300 Fuß bis hin zu 500 Fuß zwischen bodennaher Ausrüstung und zentralen Aggregationspunkten aufrecht. Die äußere Mantelhülle widersteht Schäden durch Sonnenlicht, wodurch es sich gut für den Außeneinsatz an Telefonmasten oder an Gebäudewänden eignet. Mit einem Spannungsstehwellenverhältnis unterhalb von 1,15:1 treten selbst in komplexen Netzwerken mit mehreren Knoten minimale Signalreflexionen auf. Feldtests in Hochhäusern, die mit Small-Cell-Technologie ausgestattet sind, messen bei Frequenzen um 2,6 GHz durchgängig weniger als 0,3 Dezibel Signalverlust pro Meter, was den strengen Qualitätsanforderungen großer Mobilfunkbetreiber heute entspricht.

LMR600 im Vergleich zu gängigen Alternativen: Praxisnahe Verlustvergleiche und Auswahlkriterien

Quantitative Dämpfungsmesswerte: LMR600 im Vergleich zu RG6, CM400 und LMR400 bei 900/1800/2100 MHz

Die Signaldämpfung beeinflusst direkt die Reichweite der Anlage, die Verstärkerstufen und die Spektraleffizienz in Mobilfunkinfrastrukturen. Bei 30-Meter-Verbindungen über wichtige Frequenzbänder hinweg bietet der LMR600 durchgängig eine bessere HF-Leistung:

Frequenz RG6 CM400 LMR400 LMR600
900 MHz 4,8 dB 3,2 dB 2,4 dB 1,6 dB
1800 MHz 7,1 dB 4,7 dB 3,5 dB 2,3 dB
2100 MHz 8,3 dB 5,5 dB 4,1 dB 2,7 dB

Wichtige Erkenntnisse:

  • LMR600 erreicht 40–50 % geringere Dämpfung als LMR400 in allen Bändern
  • RG6 weist bis zu dreifach höheren Verlust auf als LMR600 bei 2100 MHz
  • CM400 liegt um 2,4–3,2 dB zurück—was einer zusätzlichen Kabellänge von 60–100 ft entspricht

Diese Unterschiede wirken sich direkt auf die Einsatzmöglichkeiten aus: verlängerte passive Reichweiten, geringerer Bedarf an mastmontierten Verstärkern und weniger paketbasierte Störungsfehler. Bei 5G-Netzen, die oberhalb von 1,8 GHz arbeiten—wo bereits jeder 0,1-dB-Margin Einfluss auf Abdeckung und Kapazität hat—rechtfertigt die Leistungsfähigkeit von LMR600 dessen Einsatz, wenn die Signalqualität nicht beeinträchtigt werden darf.

FAQ

Wofür wird das LMR600-Kabel verwendet?

Das LMR600-Kabel wird hauptsächlich für niederohmige Hochfrequenzübertragungen in Mobilfunkinfrastrukturen, Antennenanschlüsse an Masten, Verbindungen zu Remote Radio Heads (RRH), verteilte Antennensysteme, Repeater-Anlagen und Backhaul-Verbindungen für kleine Zellen eingesetzt.

Wie minimiert LMR600 Signalverluste?

LMR600 minimiert Signalverluste durch seine spezielle Schaumpolyethylen-Isolierung, die den HF-Energieverlust reduziert, sowie durch die doppelschichtige Abschirmung aus Aluminiumfolie und verzinntem Kupfergeflecht, die etwa 90 dB Schutz gegen Störungen bietet.

Wie unterscheidet sich LMR600 von anderen Kabeln wie RG6 oder LMR400?

Im Vergleich zu RG6 und LMR400 weist LMR600 eine deutlich geringere Dämpfung auf und erreicht 40–50 % niedrigere Dämpfungswerte als LMR400. Zudem weist es geringere Signalverluste als RG6 auf und zeigt bei üblichen Frequenzen wie 2100 MHz bis zu dreimal bessere Leistung.

Ist LMR600 für Außeninstallationen geeignet?

Ja, LMR600 ist für Außeninstallationen geeignet. Die äußere Mantelung widersteht Schäden durch Sonnenlicht und eignet sich daher ideal für die Montage an Telefonmasten oder Gebäudewänden.