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Welche Koaxialkabel sind für den Einsatz im Rundfunk wetterbeständig?

2026-01-15 14:15:03
Welche Koaxialkabel sind für den Einsatz im Rundfunk wetterbeständig?

Kernkonstruktionsmerkmale, die Wetterbeständigkeit bei Koaxialkabeln gewährleisten

Metallische Abschirmung und druckbeaufschlagte Dielektrikumsysteme zur Ausschließung von Feuchtigkeit

Koaxialkabel, die für harsche Wetterbedingungen ausgelegt sind, verfügen über mehrere Schichten, die sie vor Schäden durch Umwelteinflüsse schützen. Die metallische Abschirmung, meist aus Aluminium- oder Kupferband, das an der inneren Seite des Kabels befestigt ist, bildet sowohl eine elektromagnetische Abschirmung als auch eine Barriere gegen eindringende Feuchtigkeit. Diese Abschirmungen wirken besonders effektiv in Kombination mit unter Druck stehenden Systemen im Inneren des Kabels. Dabei wird die Schaumisolierung mit Stickstoff oder trockener Luft gefüllt, sodass ein positiver Innendruck entsteht, der Wasser fernhält. Laut einigen Feldtests, die im vergangenen Jahr im Broadcast Infrastructure Report erwähnt wurden, reduzieren diese druckbeaufschlagten Kabel signalstörende Einflüsse durch Feuchtigkeit um etwa 92 % in küstennahen Gebieten, in denen salzhaltige Luft ein großes Problem darstellt. Was die Materialien betrifft: Die meisten Kabel verwenden Polyethylen-Schaum als dielektrisches Element. Dieses Material wird von den Herstellern speziell behandelt, sodass es auf mikroskopischer Ebene Wassermoleküle abweist, was dabei hilft, auch bei andauernd hohen Luftfeuchtigkeitswerten eine gleichbleibende Leistung aufrechtzuerhalten.

Kupferummantelter Stahl vs. massiver Kupfer-Innenleiter unter thermischem Wechsel

Welche Materialien bei der Herstellung dieser Mittelleiter verwendet werden, ist entscheidend für ihre Leistung unter extremen Temperaturen. Kupferummantelter Stahl, allgemein als CCS (Copper Clad Steel) bezeichnet, weist eine interessante innere Kombination auf: Im Kern befindet sich Stahl, der für eine hohe Zugfestigkeit sorgt, während die äußere Kupferschicht den Großteil der elektrischen Leitfähigkeit übernimmt. Das Besondere an CCS ist seine geringe Ausdehnung unter wechselnden thermischen Bedingungen. Diese Eigenschaft trägt dazu bei, dass Signale stabil bleiben, selbst wenn die Leiter in großer Höhe installiert sind, wo die Umgebungsbedingungen oft sehr rau sind. Tests haben gezeigt, dass sich CCS innerhalb eines Temperaturbereichs von minus 40 Grad Celsius bis plus 85 Grad Celsius lediglich um etwa 0,8 Prozent ausdehnt, während massives Kupfer um rund 1,2 Prozent expandiert. Zwar weist reines Kupfer bessere Leitfähigkeitswerte auf (rund 100 % IACS gegenüber etwa 40 % bei CCS), doch hier besteht ein Kompromiss. Das Problem mit massivem Kupfer ist seine stärkere Ausdehnung bei Erwärmung, was zu Problemen bei der Signalstabilität führt, insbesondere in Regionen mit starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Deshalb entscheiden sich immer mehr Ingenieure für CCS bei großen Sendemasten, die sich über weite Distanzen erstrecken. Solche Installationen sind oft täglichen Temperaturschwankungen von über 60 Grad Celsius ausgesetzt, weshalb Materialien, die sich nicht stark ausdehnen oder zusammenziehen, für einen zuverlässigen Betrieb unerlässlich sind.

Leistungsvergleich von Koaxialkabeltypen für raue Umgebungen

Heliax® vs. geflutetes Foamedielektrikum-Koaxialkabel bei Salzsprühnebel-Tests in Küstenregionen

Koaxialkabel mit massiven Aluminium-Außenleitern weisen eine deutlich bessere Korrosionsbeständigkeit bei den bekannten Salzsprühnebeltests für Küstenbereiche auf. Diese Kabel behalten ihre Signalstärke erheblich besser bei und verlieren weniger als 0,1 dB pro 100 Fuß, selbst nach 1.000 Stunden kontinuierlicher Einwirkung von Salzwassernebel. Ihre Besonderheit liegt in der nahtlosen Konstruktion, wodurch Wasser nicht in die Anschlüsse eindringen kann, wo normalerweise Probleme entstehen. Dies ist besonders wichtig für Sendemasten direkt an der Küste, wo die Geräte ständig Meeresluft ausgesetzt sind. Im Gegensatz dazu verlieren geschäumte Varianten unter ähnlichen Bedingungen etwa 15 % mehr Signalleistung, da die Flüssigkeit durch Kapillarkräfte in winzige Spalten gezogen wird. Es kam bereits vor, dass sich Salz in den engen Zwischenräumen zwischen den Polyethylen-Mantelschichten ablagerte, wodurch sich die Signalübertragung im Kabel veränderte und jene lästigen Impedanzfehlanpassungen entstanden, die jeder kennt. Feldtests nach dem Standard ASTM B117 bestätigen dies ebenfalls. Kabel mit Aluminiumschirmung halten etwa fünfmal länger, bis sie die Grenze von 3 % VSWR erreichen – ein Wert, der markiert, wann Störungen beginnen – verglichen mit herkömmlichen geschäumten Kernkabeln unter identischen, extremen Testbedingungen.

Luftgetragener, messenger-gestützter vs. direkt verlegter gepanzerter Koaxialkabel bei Frost-Tau-Wechseln

Luftseilkoaxialkabel, die von Tragseilen unterstützt werden, können extremen Temperaturen von -40 °C bis +85 °C standhalten, dank ihres spannungsgestützten Designs. Diese Kabel vermeiden Probleme durch Bodenbewegungen, benötigen jedoch spezielle UV-stabilisierte Mantelmaterialien, um bei kaltem Wetter flexibel zu bleiben. Tests haben gezeigt, dass Installationen mit diesen Eigenschaften ihre Kapazität innerhalb von etwa ±2 pF/m stabil halten, selbst nach mehr als 200 Frost-Tau-Zyklen, insbesondere wenn sie mit einer Hülle aus Polyethylen hoher Dichte ummantelt sind. Für unterirdische Anwendungen bieten gepanzerte Kabel guten Schutz gegen Quetschbelastungen, weisen jedoch während der Auftauzeiten etwa 8 % stärkere Signalverlustspitzen auf, da geschmolzenes Eiswasser in Schwachstellen des Kabelmantels eindringt. Die Verwendung von druckbeständigem Dielektrikumschaum anstelle von herkömmlichem gasinjiziertem Schaum macht ebenfalls einen großen Unterschied. Unterirdische Kabel mit diesem fortschrittlichen Schaum zeigen gemäß IEC-61196-1-Norm etwa 22 % weniger Phaseninstabilität unter wiederholter Frosthebekraft. Je nach Installationsart sind unterschiedliche Methoden erforderlich, um Feuchtigkeitseintrag zu verhindern. Unterirdische Leitungen erfordern typischerweise mit Gel gefüllte Bänder, während Luftinstallationen von Dampfsperrenverbindungen an den Anschlusspunkten profitieren.

Kritische Umweltbewertungen und Konformitätsstandards für Broadcast-Koaxialkabel

Konformität mit MIL-DTL-17H und praktische Einsatzstandards für Sendemasten

Die MIL-DTL-17H-Norm legt ziemlich strenge Anforderungen fest, was die Widerstandsfähigkeit von Kabeln gegenüber rauen Wetterbedingungen betrifft. Gemeint sind Dinge wie der Schutz vor Feuchtigkeit, die Stabilität bei Temperaturschwankungen und die mechanische Belastbarkeit über längere Zeit. Dadurch gehört sie zu den wichtigsten Spezifikationen für Koaxialkabel im Rundfunkbereich, die in besonders anspruchsvollen Umgebungen eingesetzt werden. Bei realen Installationen auf Sendemasten, insbesondere in Küstennähe oder in bergigen Regionen mit extremen Bedingungen, halten Kabel, die diesen Normen entsprechen, in der Regel deutlich länger. Branchendaten aus dem Jahr 2023 zeigten außerdem etwas Interessantes: Zertifizierte Kabel nach MIL-DTL-17H wiesen etwa 35 Prozent weniger Ausfälle auf als herkömmliche Kabel, wenn sie wiederholten Gefrier- und Auftauzyklen ausgesetzt waren. Kurz gesagt: Solche Praxistests tragen dazu bei, Signale stabil und konstant zu halten und unerwartete Ausfallzeiten bei kritischen Rundfunkanwendungen zu reduzieren.

Jackenmaterialwissenschaft: UV-, Ozon- und Chemikalienbeständigkeit bei Koaxialkabeln

LSZH, PE und PVDF-Jacken bewertet für Hoch-UV-Bergsenderstandorte

Bergsendestandorte erfordern Koaxialkabeljacken, die für extreme Sonneneinstrahlung konzipiert sind. Drei Materialien dominieren Hoch-UV-Anwendungen:

  • LSZH (Low Smoke Zero Halogen) bietet entscheidende Brandsicherheit mit minimalen toxischen Emissionen und widersteht gleichzeitig UV-Zersetzung in Höhen über 2.000 Metern.
  • PE (Polyethylen) bietet kostengünstigen Feuchtigkeitsschutz und moderate UV-Beständigkeit, obwohl längere Belichtung zu Sprödigkeit bei dünnwandigen Varianten führen kann.
  • PVDF (Polyvinylidenfluorid) überzeugt in rauen Umgebungen, blockiert 99 % der UV-Strahlung und behält dabei die Flexibilität bei thermischen Schwankungen von –40 °C bis +150 °C.

Untersuchungen vor Ort zeigen, dass PVDF-Mantelwerkstoffe etwa 95 % ihrer Zugfestigkeit behalten, selbst nach über einem Jahrzehnt im Freien an solchen Sendestandorten auf Berggipfeln. Das ist beeindruckend im Vergleich zu Polyethylen, das unter ähnlichen beschleunigten Bewitterungstests nur etwa 60 % der Festigkeit beibehält. Bei der Ozonbeständigkeit wird die Materialeignung besonders wichtig in der Nähe all dieser Hochspannungsanlagen. Sowohl PVDF als auch LSZH-Werkstoffe verhindern die Bildung feinster Risse, die andernfalls Feuchtigkeit durch die Schutzschichten dringen ließen. Auch die chemische Beständigkeit unterscheidet sich deutlich zwischen diesen Materialien. PVDF widersteht gut Einflussfaktoren wie Flugzeugkraftstoff und Enteisungsmitteln, während normales PE schnell abbaut, sobald es auf Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel trifft. Für Rundfunkunternehmen, die auf langlebige Koaxialkabel angewiesen sind, macht die Wahl des richtigen Mantelmaterials den entscheidenden Unterschied bei der langjährigen Aufrechterhaltung der Signalintegrität aus.

FAQ

Welche Faktoren tragen zur Witterungsbeständigkeit von Koaxialkabeln bei?

Koaxialkabel erreichen Witterungsbeständigkeit durch metallische Abschirmung und druckbeaufschlagte Dielektrikumsysteme, die Feuchtigkeit ausschließen und stabile Signale gewährleisten.

Warum wird kupferummantelter Stahl extremen Temperaturen gegenüber massivem Kupfer bevorzugt?

Kupferummantelter Stahl kombiniert Zugfestigkeit und Leitfähigkeit mit geringeren Ausdehnungsraten und sorgt so für stabile Signale bei wechselnden Temperaturen.

Wie unterscheidet sich die Leistung verschiedener Koaxialkabeltypen in küstennahen Umgebungen?

Massive Außenleiter aus Aluminium widerstehen Korrosion und Signalverlust in Küstenbedingungen und schneiden besser ab als Schaum-Dielektrikum-Kabel, die unter Kapillarkräften leiden.

Welche Vorteile bieten hängende, mantelunterstützte Koaxialkabel?

Sie vertragen extreme Temperaturen, gewährleisten Stabilität und erfordern UV-stabilisierte Mantelmaterialien, um bei Kälte flexibel zu bleiben.

Welche Konformitätsstandards sind für Broadcast-Koaxialkabel entscheidend?

MIL-DTL-17H legt strenge Anforderungen an Feuchtigkeitsbeständigkeit und Stabilität fest, um die Langlebigkeit unter rauen Umgebungsbedingungen sicherzustellen.

Wie wichtig ist das Mantelmaterial bei Koaxialkabeln?

Das Mantelmaterial beeinflusst die Beständigkeit gegen UV-Strahlung, Ozon und Chemikalien und wirkt sich somit auf die Haltbarkeit des Kabels und die Signalintegrität unter anspruchsvollen Bedingungen aus.